Lebendige Prims: ein WRRL-Projekt im Saarland
 
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Fließgewässer im Einzugsgebiet > GEF

GEF-Karten für die einzelnen Kommunen im Einzugsgebiet der Prims

Beschreibung der Karteninhalte

Auf den Karten sind für die jeweiligen Kommunen die Bewertungsergebnisse der Gewässerentwicklungsfähigkeit (GEF) der saarländischen Fließgewässer dargestellt. Als Kartengrundlage dienen die topographischen Karten im Maßstab 1:25.000 (TK 25).

Die Gewässerentwicklungsfähigkeit ist für die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie von großer Bedeutung, da sie Auskunft darüber gibt, ob die einzelnen Gewässer die Umweltziele im Bereich der Struktur und Dynamik (Hydromorphologie) erreichen können. Auf dem jeweiligen Kartenausschnitt ist die Entwicklungsfähigkeit für die Fließgewässer linear mit fünf Farben dargestellt. Die Farben verdeutlichen, ob einzelne Abschnitte jedes Gewässers ein sehr gutes (blau), gutes (grün), mäßiges (gelb), unbefriedigendes (orange) oder schlechtes (rot) Potenzial im Bereich der Struktur und Dynamik besitzen.

Die Abschnitte werden nicht willkürlich gebildet, sondern orientieren sich an der hauptsächlichen Nutzung im näheren Gewässerumfeld. Es gibt demzufolge Strecken, die unter Wald liegen, andere fließen im landwirtschaftlichen genutzten oder im bebauten Bereich.
Außerhalb des besiedelten Bereichs werden wesentlich größere Anforderungen an das Gewässer gestellt als im besiedelten Bereich. Daher wird außerorts das Entwicklungspotenzial und innerorts das Strukturpotenzial bewertet.

Das Strukturpotenzial (innerorts) dokumentiert, ob das Fließgewässer zumindest die Wanderbewegungen von Fischen und Fischnährtieren gewährleisten kann und ob Platz zur Verfügung steht, einzelne naturgemäße Strukturen zu ermöglichen.
Das Entwicklungspotenzial (außerorts) bewertet zusätzlich, ob die Fließgewässer sich wieder krümmen und natürliche Gewässerbreiten entwickeln können. Hierfür benötigen die Gewässer zur Nutzung ihrer Entwicklungsmöglichkeiten einen größeren Bewegungsspielraum (Entwicklungspotenzial).

Die Abschnitte, die das Entwicklungspotenzial darstellen, sind „grün gerastert“ hinterlegt, die das Strukturpotenzial darstellen sind „rot gerastert“ hinterlegt.

Bei den Fließgewässern, die mehrmals die Gemarkungsgrenzen schneiden, werden nur die der Kommune eindeutig zugehörigen Strecken dargestellt, so dass in diesen Fällen die liniierte Darstellung der Gewässerentwicklungsfähigkeit unregelmäßig unterbrochen sein kann.

In einem Säulendiagramm ist die Verteilung der einzelnen Klassen, getrennt nach Entwicklungs- und Strukturpotenzial dokumentiert. Hier ist ersichtlich, wie sich die gesamte Gewässersituation in der betreffenden Kommune darstellt. Bei Gewässerabschnitten der Klasse 1 und 2 sind in der Regel keine Maßnahmen erforderlich.

Bei den Gewässerabschnitten der Klassen 3, 4 und 5 sind gemäß Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie Maßnahmen zur Erreichung der Umweltziele erforderlich.
Welche davon letztlich umgesetzt werden müssen, wird in einem Maßnahmenprogramm rechtsverbindlich festgeschrieben.

 

Die Qualität der Karten ist nicht optimal. Wir mussten sie an die Erfordernisse des Internet anpassen. 
Die Dateigrößen schwanken dennoch zwischen 900 KB und 1,6 MB

 

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Dillingen

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Eppelborn

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Illingen

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Lebach

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Losheim

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Marpingen

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Merchweiler

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Nalbach

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Nohfelden

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Nonnweiler

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Saarlouis

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Schmelz

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Tholey

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Wadern

Karte der Gewässerentwicklungsfähigkeit in Weiskirchen.

 

Weiterführende Erklärungen zur Gewässerentwicklungsfähigkeit auf der Unterseite "GEF am Beispiel Nalbach".

Hier finden Sie auch eine PowerPoint-Präsentation, die Chr. Kinsinger (Lehrstuhl für Physikalische Geographie an der Universität des Saarlandes) bei der öffentlichen Veranstaltung in Nalbach am 28.11.06 vorgestellt hat:
Entwicklungsfähigkeit der Gewässer in der Gemeinde Nalbach- Strategien und Maßnahmen zum Erreichen des guten ökologischen Zustands (Pdf-Datei, 3,2MB).

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